E-Mails und Spam

Umgang mit unerwünschten E-Mails
Vor dem Öffnen eingehender E-Mails sollten Sie einige Dinge beachten:
  • E-Mails im HTML-Format können Skripte mit Schadensfunktion enthalten. Achten Sie auf die Vertrauenswürdigkeit des Absenders und öffnen Sie keine E-Mails, wenn Ihnen Absender oder Betreffzeile verdächtig erscheinen.
  • Die meisten Schadprogramme werden aber über Dateien, die als Anhang angefügt sind, übertragen. Office-Dokumente (.docx, .xlsx, .pptx etc.), PDF-Dateien (.pdf), Bildschirmschoner (.scr) und viele andere Dateitypen können Viren enthalten.
  • Öffnen Sie daher niemals Dateianhänge, die Ihnen verdächtig vorkommen. Auch bei vermeintlich bekannten und vertrauenswürdigen Absendern ist zu prüfen: Passt der Text der E-Mail zum Absender (englischer Text von deutschsprachigem Absender, unsinniger Text, fehlender Bezug zu aktuellen Vorgängen etc.)? Erwarten Sie die beigelegten Dateien und passen sie zum Absender, oder kommen sie völlig unerwartet?
  • Oft ist die Art des Dateianhangs getarnt und über das Icon (z.B. das Word-Symbol) nicht sicher erkennbar. Sie können die Dateianhänge aber problemlos z.B. auf Ihren Desktop kopieren, um sie zu prüfen.
  • Kein „Doppelklick“ auf unausführbare Programme (.com, .exe) oder Scripts (.vbs, .bat etc.)! Besonders verdächtig sind doppelte, „merkwürdige“ Dateinamen-Erweiterungen wie beispielsweise .jpg.vbs oder .gif.exe: Sie sollen den Empfängern eine harmlose Bilddatei vortäuschen. Tatsächlich handelt es sich jedoch sehr oft um ein ausführbares Schadprogramm.
  • Öffnen Sie keine E-Mails mit Spaßprogrammen, da diese oft Schadfunktionen enthalten.
  • Sogenannte Phishing-Mails, die zur Übermittlung von persönlichen Online-Banking-Daten oder Passwörtern (z.B. PIN oder TAN) auffordern, müssen gelöscht werden. Die angeforderten, vertraulichen Informationen dürfen Sie auf keinen Fall weitergeben.
  • Oftmals kann in einem E-Mail ein Link angeklickt werden, um eine Webseite aufzurufen. Seien Sie dabei vorsichtig: In betrügerischen E-Mails wird diesen Links oft eine völlig andere Internet-Adresse hinterlegt, als im Mail zu sehen ist. Beim Anklicken wird dann eine gefälschte Phishing-Webseite aufgerufen oder sogar Schadsoftware installiert. Sicherer ist es, den Link mittels „Hyperlink kopieren“ in den Browser zu übertragen und ihn vor dem Aufrufen noch einmal zu überprüfen.
  • Beantworten Sie keine Spam-Mails! Die Rückmeldung bestätigt dem Spam-Versender nur die Gültigkeit Ihrer Mail-Adresse und erhöht dadurch Ihr Risiko, weitere Zusendungen zu erhalten. Das Abbestellen von E-Mails ist nur bei seriösen Zustellern sinnvoll.
  • Benachrichtigen Sie auch Ihre Kolleginnen und Kollegen über verdächtige Zusendungen. Besprechen Sie die aktuellen E-Mails, die Sie als Phishing-Versuche oder Virus-Mails erkannt haben, um gemeinsam die typischen Kennzeichen kennenzulernen. Sie können auf diese Weise sehr rasch Ihre Erkennungsfähigkeit trainieren und verbessern.

Auch bei ausgehenden E-Mails sollte Folgendes beachtet werden (um nicht unabsichtlich Viren zu verteilen oder in Verdacht zu geraten, Spam-Mails zu versenden):
  • Prüfen Sie, ob E-Mails im Ausgangs-Postfach stehen, die nicht von Ihnen verfasst wurden. Dies könnte auf Viren hindeuten.
  • Versenden Sie keine E-Mails mit z.B. Spaßprogrammen, die Computer-Viren enthalten könnten.
  • Folgen Sie nicht den Aufforderungen zur Weiterleitung von Warnungen, Mails oder Dateianhängen an Freunde, Bekannte oder Kolleginnen und Kollegen. Es handelt sich meist um Falschmeldungen (Hoaxes), die dann als Kettenbriefe das Mail-System belasten.
  • Wenn Sie ein Mail an viele Empfänger schicken, die untereinander nicht bekannt sind, setzen Sie deren Adressen in „BCC“. Damit ist sichergestellt, dass kein Empfänger die E-Mail-Adressen der anderen Adressaten sehen und missbräuchlich verwenden kann.

Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de
Abt-Karl Gasse 7/4, A-1180 Wien, Tel.: +43 (0)1 / 877 0 252  Impressum | AGB | Kontakt | Datenschutz